Zwölf Einsätze in nur fünf Tagen

Eine ungewöhnlich einsatzreiche Woche hat die Pullacher Feuerwehr hinter sich gebracht: Zwischen Sonntag und Donnerstag vergangener Woche waren zwölf Einsätze abzuarbeiten.

Den Anfang machten eine Wohnungsöffnung für den Rettungsdienst am Sonntagmorgen, gefolgt von einer Alarmierung wegen Brandgeruchs am nächsten Tag. In der Nacht von Montag auf Dienstag waren dann gleich drei Einsätze zu bewältigen: Um 01:13 Uhr wiederum eine Wohnungsöffnung für den Rettungsdienst, um 02:06 Uhr war die Fahrbahn der Grünwalder Brücke überschwemmt und um 04:28 stand infolge eines Wasserrohrbruchs ein Keller in der Römerstraße unter Wasser - eine kurze Nacht für die an den Einsätzen beteiligten Feuerwehrleute!

Am Dienstagabend erfasste der Wetterumschwung in Form des Sturmtiefs Gonzalo den Landkreis München. Von 21:54 Uhr an hatte die Feuerwehr Pullach fünf Einsätze abzuarbeiten. Den Schwerpunkt bildeten hierbei umgestürzte Bäume am Grünwalder Berg sowie im restlichen Ortsgebiet. Einer dieser Bäume beschädigte dabei ein geparktes Fahrzeug sowie ein benachbartes Haus erheblich. Von diesen Einsätzen, die nahezu zeitgleich in der Feuerwehreinsatzzentrale eingingen und daher einiges an Koordinationsaufwand erforderten, rückten die Feuerwehrleute gegen Mitternacht wieder ein. Glücklicherweise kam es in Pullach während dieses Sturms nur zu vergleichsweise geringen Schäden. Als Nachwehen des Sturms beseitigte die Feuerwehr am Mittwochvormittag einen Baum in der Forststraße, der auf ein Haus zu fallen drohte. Den letzten Einsatz dieser „Serie“ galt es, in der Nacht auf Donnerstag um 01:02 Uhr zu bewältigen. Erneut war die Fahrbahn auf der Grünwalder Brücke überflutet, die Feuerwehr machte die Straße wieder befahrbar - erneut eine kurze Nacht für die ausgerückten Kräfte.

 

Moritz Lochmann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit